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HIV und Arbeit

Anlaufstelle HIV+ am Arbeitsmarkt

Arbeit finden

Schätzungsweise zwei Drittel der HIV-Positiven arbeiten oder könnten arbeiten - wenn sie nur einen Job bekämen. Medizinisch steht der Berufsausübung wenig im Wege (Fakten). Auch gibt es immer mehr RentnerInnen, die sich wieder fit genug fühlen, am Arbeitsleben teilzunehmen.

Eine HIV-Infektion ist am Arbeitsmarkt besonders, weil kaum eine andere chronische Krankheit auf dem Arbeitsmarkt auf so viel Unwissen und unbegründete Ängste stößt. Es gibt viele Gründe, warum es schwierig ist, eine passende Erwerbstätigkeit zu finden.

Positive wollen und müssen arbeiten, deshalb bieten wir die

Anlaufstelle HIV+ am Arbeitsmarkt an.

In der offenen Sprechstunde können Probleme rund um Berufsorientierung, Jobsuche oder Rückkehr in den Arbeitsmarkt vertraulich besprochen werden:

Dienstags von 16 bis 18 Uhr ohne Termin oder nach Vereinbarung.

Außerdem organisiert die Anlaufstelle ein- bis dreitägige Seminare zur Selbsteinschätzung, Zielfindung, Kommunikationstraining, Outing am Arbeitsplatz, Bewerbungsauftritt u.ä., die nach den aktuellen Bedürfnissen besucht werden können.

Nutzen können die Anlaufstelle Positive, die sich auf Jobsuche befinden, weil sie aktuell oder in absehbarer Zeit arbeitslos sind oder werden. Das Angebot richtet sich auch an RentenrückkehrerInnen, die wieder (mehr) arbeiten möchten und ihre Chancen am Arbeitsmarkt und die sozialrechtlichen Konsequenzen einer Erwerbstätigkeit abschätzen wollen.

Die Beratung erfolgt ergebnisoffen, d.h. wir drängen die NutzerInnen zu nichts und wir sind unabhängig von Jobcentern, Rentenkassen oder ähnlichen Stellen. Wir können keine Vermittlung in den Arbeitsmarkt leisten, aber dabei helfen, realistische Ziele zu entwickeln und umzusetzen. Ziel des Projekts sind gestärkte, gut informierte und vernetzte TeilnehmerInnen mit klaren Zielen.

Information und Anmeldung bei Claus Eschemann, Tel. 885640-22, claus [dot] eschemann [at] berlin-aidshilfe [dot] de (subject: HIV%20und%20Arbeit) (E-Mail)

fakten_hiv_und_arbeit.pdf (433.92 KB)

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